08.06.2011
envia TEL vernetzt Mobilfunkstandorte und leistet einen Beitrag zur Versorgung von ländlichen Gebieten

Die Mobilfunknetzbetreiber haben in Deutschland begonnen, ihre Transportnetzkapazitäten zu erweitern, um den wachsenden Anforderungen der Datenübertragung im Bereich der mobilen Endgeräte gerecht zu werden. Der Anteil der mobilen Nutzer und die stark wachsenden Datenmengen zwingen die Anbieter zum entsprechenden Handeln.

Mit der Long-Term-Evolution-Technologie (LTE-Technologie) sollen dem Nutzer an seinem mobilen Endgerät bis zu 50 Mbit/s Übertragungsgeschwindigkeit zur Verfügung stehen. Damit ergibt sich auch die Möglichkeit, den bislang mit Breitbandtechnologie unterversorgten Gebieten im ländlichen Raum entsprechende Alternativen für breitbandige Internetanbindungen zu bieten. Das würde dann auch die Forderung der Breitbandinitiative der Bundesregierung erfüllen, die im Rahmen der Frequenzversteigerung für LTE an die beteiligten Unternehmen gestellt wurde.

Durch die Bündelung dieser hohen Datenmengen in den Kernnetzbereichen der Mobilfunknetzbetreiber entstehen somit sehr hohe Datenübertragungsraten, die mittlerweile in diesen Größenordnungen nur über Glasfaserinfrastrukturen transportiert werden können. Hierbei werden auch in den Netzregionen Mitteldeutschlands Glasfaserstrecken benötigt.

envia TEL betreibt in diesen Regionen vorhandene Glasfaserstrecken und kann diese entsprechend der bestehenden Anforderungen zur Verfügung stellen. Darüber hinaus wird damit begonnen, die Glasfasernetze auch im Hinblick auf diesen wachsenden Bedarf weiter zu entwickeln, sodass envia TEL auch in dieser Hinsicht einen Beitrag zur flächendeckenden breitbandigen Versorgung in Mitteldeutschland leisten kann. 

Ansprechpartner

Romy Naumann-Kluge