11.07.2008
envia TEL vernetzt Deutsche Solar AG in Freiberg

Am 7. Juli erfolgte der erste Spatenstich für den Produktionsausbau der Deutschen Solar AG in Freiberg. Auf dem 200.000 Quadratmeter großen Gelände entsteht eine moderne Waferfertigung, mit der die Kapazitäten bis Ende 2010 um 500 Megawatt (MW) auf dann einen Gigawatt (1.000 MW) erhöht werden. Zusätzlich entsteht ein Technikum, um die Technologie im Produktionsmaßstab weiterzuentwickeln und den Ausbau der Produktion voranzutreiben.

envia TEL errichtet ein Hochgeschwindigkeits-WAN für die drei Standorte am Rande der Universitätsstadt Freiberg. Damit ist eine Datenübertragung von einem Gigabit/Sekunde zwischen den Standorten möglich. Derzeit werden viele Kilometer Glasfaserkabel quer durch Freiberg zur Vernetzung der Deutschen Solar AG verlegt. Die Anforderungen der Deutschen Solar AG bezüglich Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit sind besonders hoch. Aus diesem Grund erfolgt eine Erschließung auf unterschiedlichen Wegen. Das heißt, sollte eine Leitung ausfallen, dann ist die Anbindung über einen zweiten Weg sichergestellt.

Ende September werden die kaufmännischen und technischen Betriebsprozesse des Freiberger Unternehmens vollständig über die envia TEL-Anbindung laufen.

Was ist WAN / LAN?
Ein WAN (engl.: Wide Area Network) ist ein riesiges Netzwerk, in welchem über weite Entfernungen Rechner und LAN miteinander verbunden sind. Ein LAN (engl.: Local Area Network) wiederum ist ein kleines, lokal begrenztes Netzwerk, das aus wenigen Rechnern besteht.

Deutsche Solar AG
Die Deutsche Solar AG, Freiberg, ist eine 100-prozentige Tochter der Solar World AG, Bonn. Das Freiberger Unternehmen ist einer der größten Produzenten von mono- und multikristallinen Siliziumwafern für die Photovoltaik weltweit. Der Standort Freiberg hat eine über 50-jährige Tradition in der Siliziumverarbeitung. Derzeit arbeiten rund 1.000 Mitarbeiter verschiedener Tochterunternehmen der Solar World AG in Freiberg, weltweit beschäftigt das Unternehmen 2000 Mitarbeiter. Mehr als 500 neue Arbeitsplätze sollen in den nächsten Jahren in Freiberg entstehen.

Ansprechpartner

Romy Naumann-Kluge