05.06.2018
envia TEL treibt Glasfaser-Ausbau in Mitteldeutschland für Unternehmen voran

Der enviaM-Telekommunikationsdienstleister envia TEL setzt seinen Wachstumskurs erfolgreich fort und treibt den Breitband-Ausbau für Geschäftskunden in Mitteldeutschland voran. „Im Zeitalter der Digitalisierung steigt der Breitbandbedarf der Unternehmen rasant. Allein die Glasfasertechnologie kann die wachsende Nachfrage nach Bandbreite zuverlässig decken. Daher verfolgen wir eine klare Glasfaser-Strategie und bauen unsere Netze in der Region weiter aus“, erklärt envia TEL-Geschäftsführer Stephan Drescher.

Geschäftsentwicklung 2017

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat envia TEL insgesamt 60 Gewerbestandorte in Mitteldeutschland an ihr Glasfasernetz angeschlossen und dafür rund 200 Kilometer Glasfaserkabel eigenwirtschaftlich verlegt. Die Anzahl der vom Unternehmen seit dem Jahr 2000 angebundenen Gewerbegebiete ist dadurch auf mehr als 230 gestiegen. Damit baut envia TEL ihre Stellung als führender Telekommunikationsdienstleister und Netzbetreiber für Geschäftskunden regional und bundesweit weiter aus. Zeitgleich hat das Unternehmen neue Gigabit-Produkte entwickelt und auf den Markt gebracht. Mit ihnen können Kunden beispielsweise ihre Bandbreiten individuell über ein Online-Portal erhöhen oder verringern.

Der Breitbandausbau macht sich für envia TEL bezahlt. Das Unternehmen hat 2017 rund 300 Neukunden für hochleistungsfähige Glasfaser-Anschlüsse gewinnen können. Sie haben wesentlich dazu beigetragen, dass die Zahl der Neuaufträge im Bereich Geschäftskunden im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 20 Prozent auf 10,5 Millionen Euro zugelegt hat. Die Vermarktung von Vorleistungen an andere Netzbetreiber entwickelte sich im Auftragseingang mit 9,0 Millionen Euro stabil auf hohem Niveau weiter.

Auch das Geschäft mit Mobilfunknetzbetreibern entwickelt sich erfreulich. 2017 hat das Unternehmen gemeinsam mit Partnern bundesweit mehr als 80 Mobilfunkstandorte an das Glasfasernetz angebunden.

Ein wichtiges Standbein der Wachstumsstrategie von envia TEL ist das Datacenter Leipzig. Ende 2016 wurde die Kapazität deutlich erweitert. Ende 2018 ist aufgrund der hohen Auslastung der Bau eines weiteren Rechenzentrums am Standort geplant.

Geschäftsergebnisse 2017 im Überblick

Die Umsatzerlöse der envia TEL sind im Geschäftsjahr 2017 leicht gestiegen und beliefen sich auf 48,0 Millionen Euro (2016: 47,3 Millionen Euro). Das betriebliche Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) lag mit 5,0 Millionen Euro (2016: 5,3 Millionen Euro) wie die Investitionen mit 7,8 Millionen Euro (2016: 8,5 Millionen Euro) weiterhin auf dem hohen Niveau des Vorjahres.

Die Mitarbeiteranzahl hat erneut zugenommen. Zum 31. Dezember 2017 beschäftigte envia TEL 154 Mitarbeiter (2016: 150 Mitarbeiter) und 8 Auszubildende (2016: 10 Auszubildende). Um den Bedarf an Fachkräften langfristig zu decken, bietet das Unternehmen attraktive Ausbildungsberufe wie Elektroniker für Betriebstechnik und Fachinformatiker an den Standorten Chemnitz, Halle und Taucha sowie ein Traineeprogramm an und unterhält intensive Hochschulkontakte.

Ausblick 2018

„Wir setzen auch 2018 auf Wachstum und wollen unsere Position als führender regionaler Telekommunikationsdienstleister weiter stärken. Wir planen, dieses Jahr erneut 60 Industrie- und Gewerbegebiete in Mitteldeutschland mit zukunftssicherer Glasfaserinfrastruktur auszustatten und dafür 10 Millionen Euro zu investieren“, erklärt Drescher abschließend.

Ansprechpartner

Romy Naumann-Kluge