04.04.2016
NGN-Netzkopplung mit Versatel in Betrieb genommen

envia TEL setzt den Wechsel von der traditionellen Sprachvermittlungstechnologie (TDM) zur neuen Übertragungstechnologie auf Basis des Internet-Protokolls (NGN) konsequent fort und hat am 04.04.2016 die NGN-Netzkopplung zwischen envia TEL und Versatel nach erfolgreichen Tests gestartet.

Die Entwicklung weg von getrennten Sprach- und Datennetzen hin zu einem einheitlichen Next Generation Network (NGN) erfolgt seit Jahren. Im Rahmen dessen setzt die Öffentliche Vermittlungstechnik der envia TEL den Wandel von TDM zu NGN konsequent und zielstrebig fort. Nachdem envia TEL im September 2012 als einer der ersten Carrier die NGN-Netzkopplung mit dem größten deutschen Telekommunikationsanbieter in Betrieb nahm, konnten zwischenzeitlich weitere regionale Netzbetreiber als Kunden für die neue Übertragungstechnologie gewonnen werden.

Am 04.04.2016 startete die NGN-Netzkopplung mit der Versatel GmbH, einem der führenden Anbieter von Daten, Internet und Sprachdiensten in Deutschland. Ziel dieser NGN-Zusammenschaltung ist es, den nationalen und internationalen Sprachverkehr wie gewohnt qualitativ hochwertig und kostenoptimiert über die neue Übertragungstechnologie zu terminieren. Um die Interoperabilität zwischen dem envia TEL- und dem Versatel-Netz zu bestätigen, wurde kurz vor dem Start ein dreistufiges Test- und Prüfszenario durchlaufen und erfolgreich bestanden. Für envia TEL ist die NGN-Zusammenschaltung mit anderen deutschen Carriern ein konsequenter Schritt in Richtung Zukunft.

 

Glossar

Next Generation Network (NGN) bezeichnet in der Telekommunikation die Netzwerktechnologie, welche die traditionellen leitungsvermittelnden Telekommunikationsnetze wie Telefonnetze, Kabelfernsehnetze und Mobilfunknetze usw. durch eine einheitliche paketvermittelnde Netzinfrastruktur und -architektur ersetzt und gleichzeitig zu den älteren Telekommunikationsnetzen kompatibel ist.

Time Division Multiplex (TDM) bezeichnet in der Telekommunikation die traditionelle leitungsvermittelnden Netzwerktechnologie. Beim Zeitmultiplexverfahren (Abk. TDM für Time Division Multiplex) werden in bestimmten Zeitabschnitten (Zeitschlitzen) die Daten (Signale) verschiedener Sender auf einem Kanal übertragen.

Ansprechpartner

Romy Naumann-Kluge