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FlexBackup – die Cloud-Zusatzfunktion für mehr Sicherheit

FlexBackup – Bild zeigt futuristische Backup Cloud

Seit der Covid-19-Pandemie haben immer mehr Unternehmen ihre Cloud-Infrastruktur ausgebaut. Für die Nutzung der Cloud-Dienste sprechen vielfältige Vorteile. Insbesondere die schnelle Skalierbarkeit und die Möglichkeit, flexible Arbeitsprozesse standortübergreifend in Echtzeit auszuführen steigert die Effizienz von Unternehmen merklich. Doch aufgrund der immer stärker zunehmenden Vernetzung der IT-Strukturen ergeben sich auch Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von sensiblen Unternehmensdaten. Kritiker können aber beruhigt aufatmen, denn die Cloud-Dienstleister folgen bei der Datenspeicherung und -Verwaltung den höchsten Sicherheitsstandards und sichern die Daten oft redundant. Die digitale Transformation erfolgt also mit einem ausgeprägten Bewusstsein für Datenschutz und Sicherheit. Um Nutzern von Cloud-Diensten allerdings noch mehr Flexibilität und Wahlmöglichkeiten hinsichtlich ihrer Cloud-Struktur zu ermöglichen, bieten immer mehr Cloud-Anbieter ein FlexBackup an. 

Was ist ein FlexBackup?

Ein FlexBackup ist ein cloudbasierter Backup-Dienst. Anders als bei herkömmlichen Backup-Sicherungen auf einem lokalen Server oder Datenträger werden die Daten in ein externes, sicheres Netzwerk von Servern geladen. Bei dem FlexBackup werden die Daten mit einem fortschrittlichen Verschlüsselungsstandard verschlüsselt, komprimiert und auf die externen Server in einem Rechenzentrum übertragen. Durch die Komprimierung der Daten kann der Backup-Speicher bestmöglich genutzt werden. Neben der starken Verschlüsselungstechnik sorgt das (oft vorhandene) Aktivitätenprotokoll für Sicherheit auf einer anderen Ebene. Handlungen im Cloud-FlexBackup-System können jederzeit aufgerufen werden und auf einen Anwender zurückgeführt werden. So sind Unternehmen in der Lage schnell und gezielt auf Komplikationen zu reagieren. 

Analyse des Potenzials von FlexBackups

Für Unternehmen ist ein professionelles FlexBackup vorteilhaft, da die verschiedenen Optionen und Funktionen flexibel und individuell planbar sind. Um ein aktuelles Stimmungsbild und erste Tendenzen zur Offenheit gegenüber den cloudbasierten FlexBackups zu erhalten, wurde eine Kurzbefragung durchgeführt. Dafür haben wir mit einer Marktforschungsagentur zusammengearbeitet und Unternehmens- und Geschäftskunden befragt*. Im Fokus stand dabei der bisherige Einsatz von Cloud-Infrastrukturen und das Interesse an Funktionen über Basis-Speicherfunktionen hinaus.

Cloud-Nutzung

Die stetige digitale Vernetzung ist auf dem Vormarsch in deutschen Unternehmen. Neben Selektiv-Nutzern (etwa 60 Prozent) von Cloud-Anwendungen lässt sich erkennen, dass die Offenheit gegenüber Clouds zunimmt. Das mag daran liegen, dass sich Arbeitsprozesse in Unternehmen durch Clouds effizienter gestalten lassen. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass etwa 80 Prozent eine oder mehrere Cloud-Funktionen bisher genutzt haben. Insgesamt 40 Prozent der Befragten nehmen die Cloud-Dienste sogar regelmäßig in Anspruch. Die meisten beziehen allerdings aktuell noch die Basis-Funktionen des Anbieters. Darüber hinaus ist in Branchen, die verwandt sind mit Technik und IT, die Nutzung von Cloud-Anwendungen nochmal deutlich höher als in anderen Bereichen. Aber es gibt ein erkennbares Potenzial auch in IT-fernen Branchen. Vor allem wenn viele Mitarbeiter im Unternehmen remote arbeiten und ein Notebook besitzen, steigt hier ebenfalls die Cloud-Nutzung an. Auch mit einer steigenden Anzahl an Standorten lässt sich eine Verbindung zu der anwachsenden Cloud-Nutzung erkennen. Sind Unternehmen erst einmal von den Basis-Funktionen der Cloud überzeugt, steigt die Bereitschaft auch andere Zusatzfunktionen, wie ein FlexBackup, einzubeziehen. Beachtet man zusätzlich die Selbsteinschätzungen des wahrgenommenen Gefährdungspotenzials der IT-Infrastruktur wird deutlich, dass die meisten Befragten geringe Risiken, wie z.B. Verbindungsausfall des Cloud-Dienstes oder kurzweilige Downtime des Cloud-Dienstleisters, für wahrscheinlicher halten als gravierenden Datenverlust in der Cloud. Für die Bedrohung durch einen eventuellen Datenverlust in der Cloud fehlt also größtenteils das Bewusstsein. Genau hier können cloudbasierte FlexBackups Abhilfe schaffen. Mehr als die Hälfte aller befragten Unternehmens- und Geschäftskunden gaben an, dass Backup-Lösungen für sie einen sehr hohen bzw. hohen Stellenwert haben. Folglich wären automatisierte und individuell skalierbare FlexBackups eine effiziente Lösung. 

Faktor Flexibilität

Ein cloudbasiertes FlexBackup ist rund um die Uhr im Einsatz und erreichbar. Die gespeicherten Daten werden also 24/7 verschlüsselt und können jederzeit aufgerufen werden. Nach der kurzen Einrichtung der Backup-Umgebung kann diese zentral verwaltet und gesteuert werden. Unternehmen legen fest, wie oft, welche Art und wie viele Backups erstellt werden. Durch die stetige Erreichbarkeit der cloudbasierten Backup-Dienste können Daten beliebig lange gespeichert, wiederhergestellt, verschoben oder jederzeit gelöscht werden. Die verschiedenen IT-Komponenten wie Nutzungsdauer, Speicherplatzgröße oder Sicherheitslösungen sind individuell an die Anforderungen im Unternehmen anpassbar.   In unserer Umfrage gab etwa die Hälfte der Befragten an, dass für sie insbesondere Flexibilität beim Zusammenarbeiten mehrerer Mitarbeiter an einem Dokument wichtig ist. Die Relevanz von flexiblen Cloud-Angeboten für Backup-Sicherungen ist also im Rahmen der (standortübergreifenden) Zusammenarbeit hoch. Je mehr Endgeräte im Einsatz sind, desto höher ist das Bedürfnis nach der perfekten Cloud-Lösung. Das Potenzial ist also vorhanden und wächst stetig. 

Faktor Sicherheit

Die Sicherheitsstandards der FlexBackup-Anbieter gewährleisten umfassenden Schutz. Es gibt verschiedene Technologien für zuverlässige Sicherheitslösungen. Angefangen bei automatisierten Backups, über KI-basierten Anti-Cyber-Angriff Schutz bis hin zu zuverlässigen Wiederherstellungsfunktionen. FlexBackup-Anbieter garantieren die Sicherheit jeder noch so großen Datenmenge. Um Ausfallzeiten so kurz wie möglich zu halten oder gar ganz zu unterbinden empfiehlt sich ein Einsatz von Disaster-Recovery-Funktionen. Hierbei werden die verbundenen Unternehmenssysteme vorübergehend in der Cloud ausgeführt, so dass alle Geschäftsprozesse im Unternehmen nur Momente nach dem Ausfall wieder komplett einsatzfähig sind. Aus den Umfrageergebnissen lässt sich entnehmen, dass vor allem IT-Administratoren schwerwiegende Gefahren für wahrscheinlicher halten als Geschäftsführer. Daher sollten IT-Entscheidungsträger dringend ab der ersten Phase der Entscheidungsfindung für Cloud-Lösungen eingebunden werden.  

Zukunft der FlexBackups

Das Vertrauen und die Nutzungszahlen der Cloud-Anwendungen steigen unaufhörlich. Sind Unternehmen erst einmal überzeugt von den cloudbasierten Basis-Funktionen wächst auch das Interesse an den vielfältigen Möglichkeiten und Funktionen. Das Potenzial ist in größeren und IT-affinen Unternehmen deutlich höher als in KMU, hier sprechen sich verstärkt IT-Führungskräfte für die Cloud-Zusatzapplikationen aus. Doch auch KMU, können mittels Cloud-Nutzung flexibler arbeiten. So lässt sich mit effektiveren Arbeitsprozessen Zeit und Geld sparen. Das Bewusstsein für Datensicherheit auf den unternehmenseigenen Servern ist ausgeprägt vorhanden, nur müssen die Unternehmensdaten der Cloud fachgerecht abgesichert werden. Ist die Überzeugung für die Cloud-Sicherheit erstmal vorhanden, dann sind dies genau die Unternehmen, die für die FlexBackup-Funktion das höchste Potenzial aufweisen.   Zukünftig wird der Einsatz und die Dienstleistungsangebote von FlexBackups deutlich zunehmen. Die Basisfunktionen der Cloud-Anwendungen haben es bis heute in viele Unternehmen jeder Größe geschafft. Die Resonanzen sind gut bis sehr gut, Tendenz steigend. Es kann folglich angenommen werden, dass aufgrund der wachsenden Zufriedenheit mit Cloud-Anwendungen ebenfalls Nutzerzahlen und insbesondere die Vielfältigkeit der genutzten Funktionen weiter steigen. 

 

*Es handelt sich hierbei um eine qualitative Kurzumfrage. Aufgrund der geringen Teilnehmeranzahl begründet durch den kurzen Umfragezeitraum ist dies keine repräsentative Umfrage. Wir haben in diesem Rahmen Meinungsbilder und Verhaltensweisen erfragt, um einen ersten richtungsweisenden Eindruck gegenüber cloudbasierten FlexBackup-Lösungen unserer Befragten zu erhalten. 

 

Sandra Warg Portrait

Autor: Sandra Warg
Produktmanagerin Datacenter bei envia TEL #DatacenterEnthusiast #DigitalTransformation #CloudConnect